Über uns

Aloha und hallo!

Wir sind Cori und Paul und wir lieben Reisen und vegetarisches Essen. Ganz besonders aber lieben wir die Kombination von beidem: auf Reisen neue vegetarische Geschmackserlebnisse zu machen. Uns hat es schon immer weg gezogen. Anfangs wochenlang mit unserem VW-Bus durch Europa, in den letzten Jahren auch immer wieder weiter in die Welt.

Aber erst im letzten Jahr auf Hawaii sind wir auf die Idee gekommen, einen Blog über unsere Leidenschaft zu machen, um weiterzugeben, was wir erlebt und gegessen haben oder was wir beim Essen erlebt haben :-)

Dieses Jahr werden wir zunächst über unsere früheren Reisen berichten und euch Tipps geben, wo man was unbedingt essen sollte oder wie man überhaupt an gutes vegetarisches Essen kommt. Zusätzlich wird es immer wieder - und eventuell auch immer öfter - Tipps für veganes Essen geben.
Endes des Jahres haben wir das große Glück für vier Monate nach Südostasien reisen zu können. Wo genau es hingehen wird, steht noch nicht fest, aber wir freuen uns schon sehr darauf dann live unsere Eindrücke weitergeben zu können und dir Appetit aufs Leben zu machen.

Wir freuen uns, wenn dir der Blog gefällt und hilfreich für dich ist. Bitte lass uns doch ein Feedback da oder schreib uns, wenn du etwas vermisst oder etwas genauer wissen möchtest.

Viel Spaß beim Lesen,
Cori und Paul,
die Travelveggies






Warum reisen?

Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf“, sagte einst Oscar Wilde. Wir finden, dass er damit absolut recht hat und man gerade in der heutigen Zeit gar nicht genug reisen kann, um zu erfahren wie der Blick „über den Tellerrand“ aussieht.
Reisen ist aufregend, man fühlt sich lebendig, mit der Welt verbunden und wie ein kleines Kind, das jeden Tag etwas Neues entdeckt. Wir lieben reisen, weil wir damit immer wieder in andere Leben eintauchen können und uns dabei selbst neu erfahren. Reisen ist laut und auch mal leise, schnell und langsam, aber immer abwechslungsreich und bunt.
Wenn wir könnten, würden wir noch viel mehr reisen und vielleicht ist dieser Blog ja ein erster Schritt in diese Richtung.
Seit Jahren verschlingen wir Bücher über Menschen, die lange und oder außergewöhnliche Reisen gemacht haben, Menschen, die seit Jahrzehnten unterwegs sind und für die das Reisen schließlich zu ihrem Leben geworden ist.
Unter INSPIRATION findet ihr eine (unvollständige) Liste der Bücher, die uns besonders im Gedächtnis geblieben sind, weil sie uns deutlich gemacht haben, dass alles möglich ist, wenn man es einfach tut.
Auch das Thema „Digitale Nomaden“ interessiert uns sehr, denn wir glauben daran, dass nicht ein Land bzw. Staat die Heimat eines Menschen ist, sondern dass jeder frei entscheiden können sollte, an welchem Ort unserer Erde er wohnen und arbeiten möchte und wie lange.



Warum vegetarisch? 


Warum nicht vegetarisch? Ok, wir geben zu, wir sind auch nicht als Vegetarier geboren worden, sondern in Familien aufgewachsen, wo jeden Tag Fleisch oder Wust auf dem Speiseplan stand. Auch wenn wir schon als Jugendliche die Ahnung hatten, dass Fleischkonsum „nicht so gut“ für die Tiere sei, schafften wir es nicht, komplett auf Fleisch zu verzichten. Es ist allerdings so, dass Cori, Fleisch und Wurst nie besonders lecker fand und sich bei einem deftig-traditionellen Sonntagsessen immer mehr über die Beilagen gefreut hat.

Der Auslöser wirklich Vegetarier zu werden, kam ausgerechnet in unserem Auslandssemester in Frankreich. Das hatte nichts mit den Froschschenkeln, Muscheln oder Schnecken zu tun, die wir probierten, sondern mit der vielen freien Zeit, einem finanziell entspannten Geldbeutel und dem berühmten Buch von Jonathan Safran Foer „Eating Animals“ („Tiere essen“). Dieses Buch hat uns beide so aufgerüttelt, dass wir beschlossen kein Fleisch mehr zu essen.

Das ging nicht von einem Tag auf den anderen, aber innerhalb einiger Monate hatten wir unsere Ernährung so umgestellt, dass wir nach jedem Essen voll zufrieden und satt auf unsere leeren Teller blickten. Natürlich bedarf bei solch einer Ernährungsumstellung einiges an Kreativität in der Küche und des Willens, sich auf dieses neue Leben einzulassen. Wir shoppten also hemmungslos in den Bioläden der Stadt und entdeckten fast jede Woche ein neues Lebensmittel, das wir in unsere vegetarische Küche aufnahmen. Es war wie ein neues Hobby: Gesundes, leckeres Essen ohne Tierleid.

Und ja, wir haben auch schon das 100% vegane Leben ausprobiert, aber bis jetzt ist es ein Versuch geblieben. Vielleicht sind wir „Flexitaner“, denn die meisten tierische Produkte kaufen wir seit Jahren nicht mehr, andere jedoch regelmäßig. Viele sind einfach zu ersetzen (Milch durch Reisdrink, Sahne durch Hafercuisine, Joghurt durch Sojajoghurt, Brotbelag durch Gemüseaufstriche), aber für zwei haben wir noch keine für uns adäquate Alternative gefunden (Käse und Eier).
Da wir in der Küche aber gerne experimentieren, kommen natürlich trotzdem oft vegane Gerichte auf den Tisch und auch viele vegane Leckereien (vor allem nach Rezepten von der wunderbaren Stina Spiegelberg) werden regelmäßig von uns gebacken und verschlungen.
Es kann deshalb gut sein, dass wir uns in den kommenden Jahren immer weiter in die vegane Richtung bewegen. Für alle Zweifler bleibt zu ergänzen: So ein Gericht ist schneller mal vegan, als du denkst oder hast du noch nie Hartweizenspaghetti mit Tomatensauce gegessen? Oder Kartoffeln mit Pfannengemüse? Oder Risotto mit Champignons?

Obwohl wir inzwischen deutlich im 21. Jahrhundert angekommen sind, haben wir erst neulich wieder die Frage gehört „Warum seid ihr Vegetarier?“ (von einem Kellner beim Italiener um die Ecke). Noch heute gehört vegetarisches Essen bei vielen zu einer Art Diätkost – wenn die wüssten! :-) Ältere Verwandte fragen regelmäßig: „Und ihr esst immer noch kein Fleisch?“ und beliebt ist auch der die Frage: „Aber Fisch esst ihr oder?“ Äh, nein. Für uns ist ein Tier ein Tier. Jüngere Menschen fragen auch mal gern: „Was kannst Du denn dann noch essen, wenn Fleisch wegfällt?“ oder auch „Immer nur Salat essen, das könnte ich nicht.“ Puh, ich auch nicht. Zum Glück müssen wir fast nie Salat essen.
Wenn jemand ernsthaft wissen möchte, warum wir Vegetarier sind, erklären wir, dass es für uns nicht EINEN Grund gibt, warum wir vegetarisch essen, sondern dass ist eine individuelle Zusammensetzung aus verschiedenen Gründen ist:

  • Der ethische Aspekt (Wer gibt mir das Recht das Leben eines anderen Lebewesens willentlich beenden, nur um in den Geschmack seines Fleisches zu kommen?)
  • Der gesundheitliche Aspekt (Unzählige Studien belegen, dass der Fleischkonsum der westlichen Welt gesundheitsschädlich ist und man mit einer vegetarischen Ernährungsweise gesünder älter wird.)
  • Der ökologische Aspekt (Der „Fleischanbau“ ist ein unglaubliche Umweltverschmutzung, die sich auf unser aller Leben auswirkt und immer stärker auswirken wird: Drei der Basisressourcen unserer Erde sind davon betroffen: Wasser, Luft und Erde. Wir vergiften den Planet, auf dem wir leben.)
  • Der soziale Aspekt (Der globale Fleischkonsum und alles was mit ihm zusammenhängt, ist maßgeblich für Hunger und Leid in der Welt verantwortlich. Wenige haben viel, Viele haben wenig.)

Wer sich ausführlich über dieses Thema informieren möchte, kann sich unter INSPIRATION Anregungen holen oder einfach mal googlen und sich auf ein paar Seiten einlesen.

Anhand der Gründe wird auch klar, warum wir uns zuhause zu 90% von ökologisch produzierten Lebensmittel ernähren. Nur bei der alternativen Anbauweise gibt es überhaupt die Chance auf ökologisch und sozial verträgliche Produkte, die einfach gut schmecken und wichtige, gesundheitsfördernde Stoffe wie Mineralien und Vitamine enthalten.



Was essen wir?

Ja, das ist die große Frage, die uns auch heute noch immer wieder gestellt wird. Unsere besorgten Mütter fragen uns: „Esst ihr denn auch genug Fett? Der Körper braucht auch Fette!“ oder sie geben den guten Ratschlag: „Eine Hühnersuppe ist bei Erkältung sooo gesund!“ Das ist zwar lieb gemeint, ist nach acht Jahren gesunden Lebens langsam nicht mehr zeitgemäß.
Unser Speiseplan ist sehr abwechslungsreich, denn wir lieben es, immer wieder Neues auszuprobieren und beim Kochen kreativ zu sein.
Unsere Ernährung setzt sich zusammen aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen - wie wahrscheinlich bei jedem gesunden Menschen. Wir versuchen uns an die basische Ernährungsweise zu halten und viel Gemüse sowie pflanzliche Fette und Eiweiße, dafür aber weniger einfache Kohlenhydrate und tierische Produkte zu essen.
Entgegen der allgemeinen Ansicht, was Vegetarier zu essen pflegen, essen wir zum Beispiel so gut wie nie Salat (nur im Winter hin und wieder Feldsalat) und auch nur sehr selten Tofu (und dann den Räuchertofu von Alnatura).

Natürlich hängt unser Speiseplan stark von dem Land ab, in dem wir uns befinden. Zuhause essen wir zum Frühstück gerne warmen Hirsebrei oder Müsli mit Früchten oder einen Hafer-Kakao-Smoothie oder frisches Brot mit Gemüseaufstrich oder ein Gemüseomlette oder oder oder...
Zum Mittagessen gibt es zum Beispiel rote Nudeln aus Linsen mit Gemüse aus der Pfanne oder Quiche in allen Varianten oder ein, zwei Sushirollen oder Quinoasalat nach Attila Hiltmann oder Couscous mit frischer Minze oder Dinkelnudeln mit Spinat-Walnusspesto oder Rote-Beete-Salat mit Crèma di balsamico und Sonnenblumenkernen oder oder oder...
Zum Abendessen mögen wir es leicht: Mal eine Suppe aus püriertem Gemüse oder Ofengemüse mit Dip oder Maiswaffeln mit Gemüseaufstrich und sauren Gurken oder oder oder...
Aber selbstverständlich gibt es bei uns auch mal Tiefkühlpizza, Chips oder Brownies ;-)

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